Tatsachen- Roman

Ein langer und schwerer Weg mit endlosen Gefahren

Das Kämpfen bestimmte sein Leben. Der stärkste Gegner aber war der Lebens- und Überlebenskampf

Roman nach einer wahren Begebenheit. Kai musste seinen Weg gehen.
Eine Biografie mit geänderten Namen und Ereignissen, abgeleitete Kurzfassung meines Shaolin- Buches.

Auszug

Sein Meister wurde über die Abreise in den nächsten Tagen informiert. Behutsam überbrachte er ihm seinen Wunsch. Dieser nickte verständnisvoll. Immerhin war ein halbes Jahr vergangen und sie verstanden sich ausgezeichnet.

Kai glaubte aber ein gewisses verschmitztes Lächeln in seinem Gesicht zu erkennen, welches er nicht zuordnen konnte. Irgendwas heckte dieser Mönch aus. Misstrauen überkam ihn. Das war zu leicht. Absolut zu leicht, sein sofortiges Einverständnis ohne die kleinste Diskussion. Da kommt mit Sicherheit was nach, meinte er zu fühlen. 

Der Tag war vorbei und die Nacht auch um fünf Uhr.

Wider Erwarten stand sein Meister vor ihm und holte ihn ab. Es ging in den Trainingsraum. Frühstück schien nicht geplant zu sein. Er zückte runde Klebeetiketten und klebte diese Kai an seine Oberarme, auf die Brust und an die Oberschenkel. Die Farbe der Dinger war rot.

Zhandou/Kampf war angesagt. Ohne Einwand. Kai verstand. Nun kommt wahrscheinlich die Rache wegen seiner Abreise.

Er würde aber sein Bestes geben und ging in Stellung.

Ein Orkan der Stärke zwölf erschien ihn zu erfassen. Alle markierten Punkte wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Arme konnte er kaum noch bewegen. Seine Beine wackelten und schienen nicht mehr durchblutet zu werden. Die Brust hatte er gut gedeckt. Auch schlug er heftig zurück. Leider traf er nicht. Wo er auch hinschlug, war der Mönch nicht mehr da. Heftige Schmerzen traten ein. Aufgeben kam nicht in Frage. Er wollte sich keiner Schande hingeben. Kämpfen bis zum Umfallen. Das war er sich selbst schuldig und auch seinem Ausbilder. Dieses halbe Jahr sollte nicht vergeblich gewesen sein. Alle Entbehrungen müssten ihn doch gestärkt haben, inklusive der ständigen Kälte. Er fühlte sich, als wäre er ein Eismann. Eismänner haben keine Schmerzen. Den Mönch schienen seine Sekundengedanken nicht zu interessieren. Er wirbelte weiter um ihn herum und traf und traf. Die Schmerzen wurden unerträglich. Im Tran stand er da, fuchtelte und verteidigte sich.

Dann war es vorbei!


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